Ein frisches Unikat – Craft-Bier Hopfenlust

Ein frisches Unikat - Craft-Bier Hopfenlust Abbildung

Craft-Bier Hopfenlust ab April wieder verfügbar

Seligenstadt, 21.3.2015. Das Spezialbier Hopfenlust der Seligenstädter Brauerei Glaabsbräu ist kurz vor der Abfüllung. Letztes Jahr wurde es erstmalig eingebraut und war innerhalb von wenigen Wochen ausverkauft. Ab 1. April ist das nach Citrusaromen schmeckende Bier wieder im Handel und der Gastronomie erhältlich.

Innerhalb weniger Wochen war das Bier restlos ausverkauft,“ erklärt Geschäftsführer Robert Glaab und weiß, dass viele Kunden sich auf den diesjährigen Nachschub schon freuen. Der wird allerdings auch wieder nur für kurze Zeit erhältlich sein, weil schon der Rohstoff, eine seltene Hopfensorte, limitiert ist.

Ein Unikat, bei dem der Hopfen entscheidet
Der richtige Hopfen ist entscheidend für ein gutes Craft-Bier. Im Hopfenlust stecken drei Hopfensorten: Sorachi Ace, Citra und Cascade – allesamt genfrei angebaut. Das von einer japanischen Brauerei gezüchtete und in USA angebaute Sorachi Ace zählt zu den begehrtesten Hopfensorten weltweit. Es ist eine Hopfensorte mit einem Aromaprofil, das dank des hohen Ölgehalts bis ins fertige Bier erhalten bleibt und Bieren unterschiedlichste exotische Aromanoten verleiht. Da es nur von einem einzigen Hopfenbauer auf einer Fläche von weniger als fünf Hektar angebaut wird, ist die Hopfenlust nicht nur ein Unikat, sondern auch der Ausstoß entsprechend limitiert.

Eine reife Persönlichkeit braucht Fingerspitzengefühl
Ein Craft-Bier herzustellen ist echtes Handwerk und bedarf eines erfahrenen Braumeisters. Es geht nicht darum, ein möglichst stark oder schwach gehopftes Bier herzustellen, sondern um ein Charakter-Bier, das sich geschmacklich und auch farblich klar abhebt und seine „schillernde“ Persönlichkeit zeigt. Historische Biersorten neu zu interpretieren und mit exquisiten Zutaten und Rezepten etwas ganz Neues schaffen, das ist die Herausforderung“, so Dipl.-Braumeister Gunnar Schütz. Deshalb ist die Herstellung von Craft-Bier kein Massengeschäft, sondern eine Symbiose aus Tradition, Handwerkskunst und Experimentierfreude, selbstverständlich strikt nach Reinheitsgebot.

Altes Verfahren reaktiviert: Hopfenstopfen
Anstatt den Hopfen wie üblich im Sudhaus mit der Würze zu kochen, wird er bei der Hopfenlust zusätzlich direkt in den Lagertank zur Reifung gegeben. Dieses alte und nun wiederentdeckte Verfahren nannten unsere Vorfahren „Hopfenstopfen“, denn der Hopfen wird in einen Stoffsack gefüllt und in den Lagertank gelegt. Heute sagt man dazu auch Kalthopfung. Dadurch erhält das Bier seine besondere Note, die man schon beim Einschenken riechen und später natürlich schmecken kann.

Neue Kultur des Biertrinkens
Auf der Messe „Braukunst-Live“ Anfang März wurden Craft-Biere („Craft“ = handwerklich hergestellt) als der neue Trend am Bierhimmel postuliert. Die Biere können in alten Fässern gelagert z.B. nach Whiskey oder Sherry schmecken; oder, je nach Herstellungsart, auch nach Schokolade oder fruchtig frisch. Craft-Biere läuten damit eine neue Kultur des Biertrinkens ein. Wie ein edler Wein zum Fisch kann das Spezialbier als Geschmackstupfer zum exquisiten Steak oder anderen deftigen Speisen gereicht werden. Oder auch zwei, denn die zitronig-frische Hopfenlust beispielsweise enthält im Gegensatz zu Wein nur 4,3 % Alkohol.

Hopfenlust gibt es ab April so lange der Vorrat reicht im regionalen Handel und der Gastronomie. Wer die exakten Verkaufsstellen wissen möchten, erfährt dies bei der Glaabsbräu direkt unter 06182 / 926-141.

Die Glaabsbräu in Seligenstadt ist die einzige, familiengeführte Privatbrauerei im Ballungsraum Frankfurt/Rhein/Main und älteste Brauerei Südhessens. Das Unternehmen weist eine über 270-jährige Brautradition auf. Sie wird in neunter Generation geführt von Robert Glaab, dem Urenkel des Namensgebers Ferdinand Glaab I. Jener entwickelte 1920 ein Malzbier, das 1931 als Gesundheitsbier unter dem Namen VITAMALZ patentiert wurde.

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